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Shark

Sept. 2022

fünf für millionen

Hunde aus dem Hunde- und Katzenfleischhandel finden bei uns ein neues Zuhause

30.3.2023

Als Streuner von den Strassen genommen, als Heimtier aus dem Garten gestohlen: dieses Schicksal ereilt jährlich schätzungsweise 10 Millionen Hunde und Katzen in Südostasien. Sie werden unter schlimmsten Bedingungen gehalten bis sie letztlich geschlachtet werden. 

Einige der Hunde hatten jedoch Glück und konnten diesem schrecklichen Elend entkommen – fünf dieser geretteten Hunde sind unsere Repräsentanten – sie sind: unsere fünf Helden für die Schweiz.

Zusammen mit Partnern und dem Tierheim Paradiesli stehen diese fünf Hunde für die Hoffnung, um dem grausamen Handel mit Hunde – und Katzenfleisch ein Ende zu setzen. 

Unsere fünf Helden

Akio, Rhodey, Elli, Shark und Wanda – das sind fünf liebenswürdigen Hunde, welche von VIER PFOTEN aus dem Hunde- und Katzenfleischhandel in Südostasien gerettet wurden und in der Schweiz ein neues zu Hause suchen. 
Hier sollen sie ihre traurige Vergangenheit vergessen und ein glückliches, artgemässes Leben führen.

Jetzt kennenlernen:

Akio

Zuhause gefunden

Akio


Der Rüde hat ein sehr lebhaftes und liebevolles neues Zuhause gefunden. Mit der Unterstützung eines weiteren Hundes und einem Kater kann er sich wunderbar einleben.
Infos zu Akio

Rhodey

Zuhause gefunden

Rhodey


Der Start in ihr neues Leben verlief für die sanftmütige Hündin etwas holprig. Aber zusammen mit ihrer neuen Familie macht sie jeden Tag Fortschritte und fühlt sich in ihrem Zuhause mittlerweile richtig wohl!
Infos zu Rhodey

Elli

Zuhause gefunden

Elli


Die Hündin wurde in eine Familie mit zwei Kindern und einer Katze aufgenommen. Sie geniesst die langen Schnupper-Spaziergänge und hat ihren Platz im Rudel bereits gefunden.
Infos zu Elli

Shark

Zuhause gefunden

Shark


Die Hündin ist ganz unkompliziert mit Kindern oder anderen Hunden. Shark kann etwas nervös werden, wenn sie auf neue Menschen trifft. Sie hat sich aber mittlerweile zu einer vertrauensvollen Hündin entwickelt.
Infos zu Shark

Wanda

Zuhause gefunden

Wanda


Bei neuen Menschen ist die fröhliche und unkomplizierte Hündin anfänglich etwas scheu, aber sie fasst schnell Vertrauen und mag es um Menschen zu sein.
Infos zu Wanda

Akios neue Hundehalter sind überglücklich und berichten von der intensiven Kennenlernphase: 

«Bald sind es zwei Monate das unser Mister Brinkman, mit neuem Namen Akio, bei uns lebt. Die ersten Tage hat er nur geschlafen und ist auch ein sehr ruhiger Zeitgenosse geblieben. 

Seit Tag 1 gab es keinerlei Probleme mit unserer sehr speziellen Hündin Kaya. Die beiden verstehen sich wirklich gut und Akio orientiert sich viel an ihr. Er hat mittlerweile neue Hunde-Freunde und über sie traut er sich Stück für Stück an deren Frauchen heran, um sich dann Streicheleinheiten und Leckerli abzuholen (obwohl er ein kleiner Gourmet ist und längst nicht alles frisst ;-)). 

Tag für Tag kommt er mehr bei uns an und taut auf. Er kann sehr lustig sein und bringt einen mit seinen speziellen Blicken, Angewohnheiten und seinem Schlafyoga zum Schmunzeln. Typisch für sein junges Alter testet er natürlich die ein oder andere Grenze aus und kann auch mal richtig stur sein. Gleichzeitig lernen wir aber auch seine Grenzen immer besser kennen, wie bspw. Umgebungen mit zu vielen Reizen, die ihn schon mal in Panik versetzen können. 

Mit unserer Trainerin zusammen erlernt Akio gerade «das Lernen» und durch seine Neugier legt sich seine Schreckhaftigkeit und Unsicherheit bei gewissen ihm unbekannten Alltagssituationen oder Artgenossen immer mehr. Alle sind verzaubert von ihm!

Es wird sicher noch einiges auf uns zukommen, denn Akio hat seinen ganz eigenen Charakter und lernt schnell - dazu gehört natürlich auch Blödsinn, den er sich bei unserer Hündin abschaut ;-). Einen guten Jagdtrieb zeigt er seit Anfang an, lässt sich aber super daraus abrufen. 
Unseren Kater hat er sofort akzeptiert (unsere Hündin hatte ihm dementsprechend eine Ansage gemacht ;-)). 
Ansonsten kuschelt Akio gerne, frisst sehr gerne Katzenkacke- und -spielzeug und findet nasses Gras und Regen total doof - alles in allem einfach ein Traumhund ;-) .

Wir hoffen sehr, dass auch Akios Kolleginnen bald ein Zuhause finden. VIER PFOTEN und das Paradiesli haben sie nach ihrem schwierigen Start in diese Welt so toll aufgenommen und auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet, dass diese sicherlich allen zukünftigen Familien/Frauchen/Herrchen so viel Freude bereiten werden wie Akio uns.»

Die Ersthundehalter berichten von den ersten Herausforderungen und Fortschritten mit Hündin Rhodey:

«Rhodey wohnt jetzt schon fast 7 Wochen bei uns und hat sich nach einem etwas holprigen Start gut eingelebt und macht täglich Fortschritte. 

Wir hatten uns, bevor wir Rhodey «adoptierten», schon länger mit dem Thema «Hund» auseinandergesetzt und waren auch schon in Kontakt mit einer Hundetrainerin, die uns nun auch weiterhin unterstützt. Bei unserem ersten Besuch im Tierheim Paradiesli durften wir drei der fünf in Kambodscha geretteten Hunde kennenlernen. Für das Paradiesli-Team war sofort klar, dass Rhodey optimal zu uns passen würde. Dies hat sich dann nach mehreren Besuchen und ausgiebigen Spaziergängen auch bestätigt. 

Rhodey ist unser erster Hund und der Start war etwas holprig. Insbesondere weil Rhodey sich vor dem Treppenhaus und der Haustüre in unserem Wohnblock so sehr fürchtete, dass sie weder hinein noch hinaus zu bewegen war. Das machte das Spazierengehen zu einer echten Herausforderung. Mit Hilfe unserer Hundetrainerin konnten wir das Problem jedoch schnell und gezielt angehen. Auch sonst ist Rhodey in vielen Situationen noch schnell überfordert und schreckhaft. Auch fremde Menschen sind ihr suspekt. Vieles wird jedoch zusehends besser und auch das Silvesterfeuerwerk war zum Glück kein grosses Thema für sie. 

In der Wohnung fühlt sich Rhodey inzwischen richtig zu Hause. Sie hat sich gut eingelebt und testet inzwischen auch ihre Grenzen aus. Da heisst es konsequent bleiben! Mit Hilfe unserer Hundetrainerin bringen wir Rhodey aktuell das «Hunde-ABC» bei. «Sitz» und «Bleib» klappen zumindest in reizarmer Umgebung schon sehr gut. Draussen üben wir noch. ;-) Auch beim Deckentraining macht sie gute Fortschritte. Rhodey lernt sehr schnell und hat Freude am Training und an Intelligenzspielen, die sie schon nach kurzer Zeit hervorragend meistert. Wir sind erstaunt, wie schnell sie sich in unserer Wohnung eingelebt hat und wie gut sie alle «Regeln» befolgt. Sie bringt uns jeden Tag aufs Neue zum Lachen und macht uns viel Freude. 

Auf den Spaziergängen zeigen sich Rhodeys ausgeprägter Jagdtrieb und ihre Schnelligkeit. Jedes Mausloch und jeder Maulwurfbau wird intensiv beschnuppert, jeder Amsel und Krähe wird nachgejagt und hinterher gebellt. Damit Rhodey ihre Spürnase optimal einsetzen kann, machen wir oft mit ihr Suchspiele und haben schon mit einfachem Fährtentraining begonnen. Sobald sie die Grundkommandos beherrscht und die reguläre Hundeschule besuchen kann, werden wir sie mit Fährtentraining oder Mantrailing beschäftigen, was ihr bestimmt grossen Spass machen wird. 

Rhodey hat eine sehr sanfte, gutmütige Art. Sie mag es, lange und intensiv gestreichelt zu werden und strengt sich sehr an, alles «richtig» zu machen. Einzig ihre Verfressenheit macht ihr manchmal einen Strich durch die Rechnung. Findet sie etwas Essbares, egal ob drinnen oder draussen, wird es wie ein Staubsauger weggesaugt.  

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit Rhodey und auf viele Abenteuer, die wir mit ihr hoffentlich werden erleben dürfen. Auch sind wir sehr gespannt auf ihre weitere Entwicklung und freuen uns, weiter mit ihr lernen und trainieren zu dürfen.»

Ellis neue Hundehalter berichten von ihrer Entscheidungs- und Kennenlernphase: 

«Seit dem 7. November lebt Elli nun bei uns, einer Familie mit zwei Jungs, 12- beziehungsweise 15-jährig und unserer alten Dame, Katze Luna. Wir sind langjährige Katzenhalter, achten und schätzen Tiere in allen Arten, sind allerdings als Hundehalter noch Anfänger. 

Seit langem wünscht sich unser jüngerer Sohn einen Hund. Deshalb haben wir uns mit dem Thema Hund intensiv auseinandergesetzt, Züchter besucht und auch viel gelesen, Vor- und Nachteile abgewägt und zusammen diskutiert. Als sich die Gelegenheit bot, uns für einen Hund aus dem Tierrettungsprogram von VIER PFOTEN zu bewerben, sahen wir die Chance unsere Idee in die Tat umzusetzen und gleichzeitig einem Hund, welcher ein zu Hause sucht, in unsere Familie aufzunehmen. 

Beim ersten Besuch haben wir uns direkt zu Elli hingezogen gefühlt. Mit jeder weiteren Begegnung war es für uns klar, dass Elli zu uns passt und wir zu ihr. 

Wie gesagt, wir sind Hundeanfänger, aber nicht naiv, deshalb hatten wir auch gewisse Bedenken, direkt für einen Hund mit unbekannter, möglicherweise traumatischer Vergangenheit die Verantwortung zu übernehmen. Wir wollten sicher sein, dass wir weder Elli noch unsere Katze überfordern. 

Die Begleitung vom Tierheim Paradiesli und natürlich die wunderbare, zurückhaltende und liebenswürdige Art von Elli haben uns geholfen, unsere Bedenken schnell abzulegen. 

Mittlerweile hat Elli, speziell zu ihrem Frauchen, viel Vertrauen aufgebaut. Sie ist zu Hause entspannt und scheint ihre neue Umgebung, die lebendigen Mitbewohner, Katze Luna und die ausgedehnten Spaziergänge voll zu geniessen. Elli hat in unserem «Rudel» schnell ihren Platz gefunden und kennt/befolgt die Regeln daheim tip top. Draussen auf unseren Spaziergängen zeigt Elli einen ausgeprägten Jagdsinn und ist Meisterin im Erschnuppern diverser Duftspuren. Da müssen wir noch vieles üben, lernen und in andere Bahnen lenken. Sie erschreckt sich nach wie vor in gewissen Situationen, kann mittlerweile aber auch in belebteren Umgebungen spazieren gehen und das Auto mitfahren klappt auch immer besser. Sogar das Weihnachtsessen im Bistro des Betagtenzentrums von Nonno war möglich und Elli zeigte sich von ihrer charmantesten Seite. Unterstützung und wertvolle Tipps bekommen wir von einer Hundetrainerin. Im Moment noch im Einzel, baldmöglichst dann in der Hundeschule. 

Ja, wir können mit Sicherheit sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Wir sind glücklich, Elli bei uns zu haben und freuen uns auf viele weitere Abenteuer mit ihr.»

Sharks neue Hundehalter sind berichten von der intensiven Kennenlernphase: 

«Sie hat sich super eingelebt und macht sich toll in den Hundetrainings. Der Rückruf klappt schon ganz gut und auch sonst ist sie sehr lernbegierig. 

Sie war bereits beim Tierarzt und wurde geimpft, dies hat sie auch gut überstanden. Sowohl Shark, wie auch wir geniessen das schöne Wetter. Shark sünnelet gerne auf unserem geschütztem Balkon :)

Ausserdem hat sie grosse Freude im Feld nach Mäusen zu buddeln, obwohl sie (noch) keins erwischt hat.
Wir freuen uns in ihr einen tollen vierbeinigen Begleiter gefunden zu haben.»

Die neue Hundehalterin berichtet von ihren und Wandas Fortschritten aus der Hundeperspektive:

"Seit dem 3. Januar 2023 lebe ich nun in Buchs ZH und habe mich seither wirklich gut bei Simona eingelebt.

Jeden Montag, wenn mein neues Frauchen im Büro ist, darf ich den Tag in einer Hundebetreuung verbringen, wo ich bereits viele neue Freunde gefunden habe. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr vertraue ich meinem neuen Menschen und zeige das auch soweit ich kann. Sie trainiert mit mir jeden Tag solch komische Worte wie "Sitz", "hier", "Chörbli" und viele mehr. Das ist echt anstrengend, aber ich mache ihr zu liebe dort so gut wie eben möglich mit. Ausser wenn ich mal gar keine Lust habe und meine freche Seite langsam aber sicher immer wieder mal zum Vorschein kommt. Da kann es dann auch gut sein, dass mein Frauchen auch mal ein wenig durchgreifen muss.

Ich darf am Donnerstag Nachmittag/Abend bereits mit ins Reiten. Da geht immer eine gute Freundin meines Menschen mit mir im Wald spazieren, während Simona reitet. Wir treffen uns auf dem Weg aber immer wieder, damit ich auch weiss, dass Simona mich nicht allein lässt. Die Donnerstagsrunde macht mir am meisten Spass, da es ein langer Spaziergang ist und es meeeeega viel zu entdecken gibt (Felder, grosser Wald, kleine Bächli uns vieles mehr). Letzten Donnerstag hab ich dann tatsächlich auch meine erste Maus erwischt und sie den beiden stolz präsentiert. Ich glaube aber die beiden waren nicht so erfreut wie ich… Versteh ich nicht…. 😊

Nächste Woche darf ich bereits das erste mal in die Ferien mit Simona und ihrem Partner Remo. Wir gehen nach Gstaad in ein hundefreundliches Hotel für zwei Nächte und drei Tage. Danach werden sie spontan schauen, wo wir noch ein paar schöne Orte abklappern können.

Das Autofahren macht mir zwar immer noch zu schaffen, aber ich kann mich bereits ein wenig entspannen und lege mich im Böxli auch hin. Ich bin aber immer noch sehr nervös und mir wird leider auch ein bisschen schlecht, aber es kommt mit der Zeit immer besser.

Junge Männer sind mir nach wie vor sehr suspekt und machen mir Angst. Leider konnte ich noch weder zu Remo, noch zu Simonas Bruder, Silvan, grosses Vertrauen fassen. Aber die beiden geben sich echt viel Mühe, meine Liebe und mein Vertrauen zu gewinnen. Da sieht es bei der Mama von Simona schon ganz anders aus. Ich mag sie und auch ihren Freund, der übrigens auch einen Hund «Lesco» hat. Wir gingen bereits mehrmals gemeinsam auf Spaziergänge und ich konnte auch bereits mit Lesco spielen und herumtollen.

Wie ihr seht, ich entwickle mich prächtig und war auch bereits beim Tierarzt, wo meine Impfungen erneuert wurden und ich durchgecheckt wurde – ich bin kerngesund.

Ich danke euch, dass ihr euch so gut um mich gekümmert habt, bis ich dieses liebevolle zu Hause gefunden habe und einfach ich sein darf."

Akio, Rhodey, Elli, Shark und Wanda stehen für Millionen ihrer Artgenossen

Im September 2022 trafen die fünf für die Schweiz gewählten Hunde aus dem Minivan hierzulande ein und fanden ihr wohlbehütetes, aber vorübergehendes Zuhause im Tierheim Paradiesli. 

Die anschliessende Vermittlung der Hunde wurde nicht von VIER PFOTEN übernommen, sondern fand über das Tierheim Paradiesli statt.

Hinweis: Bei Ansicht dieses Videos eventuell auftauchende Werbeeinblendungen stehen in keinem Zusammenhang mit VIER PFOTEN. Wir übernehmen für diese Inhalte keinerlei Haftung.


Generell versucht VIER PFOTEN stets, gerettete Hunde direkt vor Ort zu vermitteln

In dieser speziellen Situation hat sich VIER PFOTEN wegen der Lage vor Ort für einen Einzelfall entschieden:

Im Juli 2020 hat das Landwirtschaftsministerium der Provinz Siem Reap Massnahmen ergriffen, um ein offizielles Verbot des Hundefleischhandels durchzusetzen. 

Im Februar 2021 fingen Regierungsbeamte einen Minivan mit 61 lebenden Hunden ab, die für die Schlachtung bestimmt waren. Sie nahmen den Händler fest und riefen VIER PFOTEN zu Hilfe.  

61 Hunde

Bei Hunden und Katzen, die aus dem Hunde- und Katzenfleischhandel gerettet werden, gibt es wenig bis keine lokalen Kapazitäten für die langfristige Betreuung und Unterbringung.  

Tiervermittlungen haben in Südostasien noch keine lange Tradition und etablieren sich erst langsam. Im Falle der 61 Hunde haben erst 30 ein neues Zuhause gefunden. 

Damit die Tiere nach ihren traumatischen Erlebnissen schnell ein liebevolles Zuhause finden, hat VIER PFOTEN entschieden, diese Tiere ausnahmsweise auch in Europa zu vermitteln.


Der traurige Hintergrund

Auch wenn nur ein kleiner Teil der südostasiatischen Bevölkerung (Indonesien (7 %), Vietnam (8 %), Kambodscha (12 %)) Hunde – und Katzenfleisch konsumiert, ist das Tierleid, das durch diesen Handel entsteht, unfassbar. Oftmals werden nicht nur Streuner- sondern auch Haustiere eingefangen. Diese werden mit dutzenden anderen Tieren in viel zu kleine Käfige gesteckt, worin sie dann den zum Teil mehrere Tage langen Transportweg verbringen müssen. Die Schlachtmethoden reichen von Erschlagen über Erhängen bis hin zu Ertränken und Verbrennen. Der Handel führt zu Grausamkeit und Tod bei weltweit schätzungsweise 30 Millionen Tieren pro Jahr, darunter Annahmen zufolge 10 Millionen Hunde und Katzen allein in Südostasien. 

Neben der Grausamkeit dieser Praxis stellt sich auch ein weiteres Problem: Es wird angenommen, dass die zunehmende Ausbreitung von Tollwut bei Hunden in Indonesien und China darauf zurückzuführen ist, dass die Tiere provinz- und staatenübergreifend transportiert werden. Laut WHO trägt der Hundefleischhandel zur Verbreitung der Tollwut bei. Dabei hat die Organisation die Ausrottung der Tollwut als globale Priorität für die Gesundheit eingestuft und das Ziel formuliert, die Tollwut bis 2030 in Südostasien auszurotten – was ohne sofortige Massnahmen gegen den Hunde- und Katzenfleischhandel kaum möglich sein wird.  

Siem Reap

Werden Sie aktiv! 

VIER PFOTEN setzt sich in Südostasien für ein Verbot des Hunde- und Katzenfleischhandels einhat auch bereits in einigen Provinzen erste Erfolge erzielt und prüft zudem Möglichkeiten, um weitere Schlachthöfe und Restaurants zu schliessen. 

Unterstützen Sie die VIER PFOTEN Kampagne


Wie Sie sich sonst noch gegen den Hunde- und Katzenfleischhandel einsetzen können

Wenn Reisebüros wie auch Touristen Regionen und Restaurants meiden, die in den Hunde- und Katzenfleischhandel involviert sind, kann auf diese schrecklichen Praktiken Einfluss genommen werden, das Südostasien stark vom Tourismus abhängig ist. 
Machen Sie lieber in jenen Gebieten Ferien, in denen solche Praktiken verboten sind, und informieren Sie sich vorab genau über die zu bereisende Region. Eine eigene Internet-Recherche oder auch die Beratung durch ein Reiseunternehmen kann weiterhelfen. Beispielsweise hat «Asien direkt GmbH» als erstes Reiseunternehmen der Schweiz die Kampagne gegen den Hunde- und Katzenfleischhandel von VIER PFOTEN unterstützt. 

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