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A dog slaughterhouse in Cambodia

hunde, die das schlachthaus überlebt haben

4.8.2020

VIER PFOTEN hat in Kambodscha zum zweiten Mal ein Hundeschlachthaus geschlossen 

Lernen Sie einige der überlebenden kennen

Dog Daisy

Daisy und Rashi

Die Welpen Daisy und Rashi wurden aus ihrem Zuhause in Siem Reap gestohlen. Sie waren hungrig, durstig und verängstigt, als wir im Schlachthof ankamen. Der Händler, der die Kiste entladen hatte, schlug mit einem grossen Bambusstab auf sie ein, um sie zusammen mit anderen Hunden in den Käfig zu treiben. Hier sollten sie auf ihre Schlachtung warten. Aus Angst, verletzt zu werden, gehorchte Rashi und stieg in den Käfig. Daisy hingegen, obwohl von der Reise völlig erschöpft, wehrte sich mit aller Energie, die ihr noch geblieben war. Als die Schläge immer härter wurden, hatte sie jedoch keine andere Wahl. Die beiden Welpen waren verängstigt und allein gelassen, sie konnten auch sicher nicht verstehen, wo ihr Besitzer war und was vor sich ging.
 
Am Tag der Rettung:
 
Während die meisten Hunde normalerweise eher ängstlich und traumatisiert sind und sich vor den Transportkisten fürchten, sprang Daisy beim Öffnen der Käfigtür buchstäblich in Rathanys Arme. Sie überschüttete Rathany mit feuchten Küssen und kauerte sich an ihren Hals, als wolle sie sagen: «Bitte verlass mich nicht!»
 
Daisy zeigt uns, warum wir so hart dafür kämpfen, den grausamen Handel mit Hundefleisch zu stoppen. Diese Hunde sind liebe und treue Begleiter und nicht dazu da, um gegessen zu werden 

Dog Delphi

Delphi 

Delphi ist eine sehr liebe junge Hündin, die von einem Hundefleischhändler, der unerwünschte Hunde gegen Töpfe und Pfannen eintauscht, auf einem Motorrad zum Schlachthof gebracht wurde. Sie war in dem auf dem Motorrad montierten Käfig so brutal eingesperrt, dass ihr Kopf gegen die rostigen Gitterstäbe gedrückt wurde, was eine offene Wunde auf ihrer Wange hinterliess. Auch Delphi leidet an einer Atemwegsinfektionihr rechtes Auge kann sie wegen einer weiteren Infektion kaum öffnen. Die junge Hündin muss daher sofort versorgt werden. Da sie sehr dünn ist, wird sie auch viel zu fressen bekommen. 

Dog Ethel

Ethel 

Ethel wollte dem Schlachthof unbedingt entkommen. Sie versuchte, sich aus ihrem Käfig zu befreien, indem sie an den schweren rostigen Stangen kaute. Leider konnten ihre Zähne die Gitterstäbe, in denen bereits Tausende von Hunden vor ihr gefangen worden waren, nicht bezwingen. Sie spürte wohl instinktiv, was mit ihr geschehen würde. Ihr Bein wurde bei ihrer brutalen Gefangennahme und demTransport schwer verletzt.  

Dog Ginger

Ginger 

Ginger war offensichtlich ein Haustier, bevor sie zum Schlachthof gebracht wurde. In ihrem kurzen Leben hat sie viel durchgemacht. Als sie jünger war, schnitt ihr jemand mit einem Messer die Spitze des Ohres ab. Leider ist diese Praxis in Kambodscha weit verbreite: Man glaub, Hunde auf diese Weise zu heilen oder vor Krankheiten wie Tollwut zu schützenIn Panik vor dem, was sie erwartete, starrte Ginger mit ihren grossen braunen Augen ängstlich durch die Gitterstäbe ihres Käfigs. 

Emma

Emma wurde leider mit der falschen Fellfarbe geboren. In Kambodscha werden schwarze Hunde oft gegessen, weil man glaubt, dass dies eine heilende Wirkung hatWelpe Emma verstand auf jeden Fall nicht, warum sie auf der Strasseingefangen und an einen so schrecklichen Ort gebracht worden war. 

Sherlock, Somphos, Special, Sabayy, Lavery, Elvis, Charlie, Brodie und Apollo

Diese 15 Hunden bekommen nun eine neue Chance. Bitte unterstützsie und alle anderen Hunde in Kambodscha! 

Update vom 6. August 2020

Heute erhielten alle geretteten Hunde ihre erste tierärztliche Untersuchung bei unserer Partnerorganisation Animal Rescue Cambodia. Die Hunde erholen sich zwar psychisch allmählich von ihren schrecklichen Erlebnissen, einige von ihnen haben aber leider ernsthafte physische Probleme, die eine intensive medizinische Behandlung erfordern. Delphi und Brodie leiden an massiven und infektiösen Bisswunden, die ihnen wahrscheinlich von anderen Hunden, die Opfer des Handels sind, zugefügt wurden. Sie bekommen nun Antibiotika, ihre Wunden warden täglich gut gereinigt. Die meisten anderen Hunde sind weiterhin dehydriert und ängstlich, aber sie lernen langsam, Menschen wieder zu vertrauen.

Hündin Daisy ist die grosse Ausnahme! Als sie ihre Retterin Rathany heute morgen in ihrem Zwinger erblickte, begann sie vor Freude zu tanzen. Daisy sprang erneut in Rathanys Arme, wollte knuddeln, Küsschen geben und so ihre Dankbarkeit für ihre Rettung aus dem Schlachthaus zeigen. Nach dem medizinischen Check-up blieb Rathany noch mit Daisy den Rest des Nachmittags im Zwinger, gab ihr all die Zuneigung, die sie brauchte und badete sie danach. Dabei lösten sich etliche Schichten Schmutz. Daisy zeigt uns, warum wir so hart dafür kämpfen, den grausamen Handel mit Hundefleisch zu stoppen. Diese Hunde sind liebe und treue Begleiter und nicht dazu da, um gegessen zu werden.

Obwohl diese Hunde jetzt in Sicherheit sind, ist die traurige Realität, dass überall in Kambodscha andere Hunde für ihr Fleisch geschlachtet zu werden. Unser Team wird deshalb seine Arbeit nicht eher beenden, bis der Handel mit Hundefleisch für immer verboten ist und alle Hunde in Sicherheit sind. 

A dog slaughterhouse in Cambodia

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