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Ein Schlachthaus in Kambodscha

Helfen sie bei der Schliessung eines zweiten Hundefleisch-Schlachthofs in Kambodscha

8.7.2020

Ein Horror, den wir gemeinsam beenden können.

Jeden Tag hoffen verzweifelte Haustierbesitzer in Kambodscha, Indonesien und Vietnam, dass sie eines Tages ihre gestohlenen Hunde und Katzen wiedersehen. Die Tiere werden gestohlen, gefangen und dann zu Schlachthöfen oder Märkten geschickt, wo sie brutal geschlachtet werden. Der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch birgt auch ernsthafte Risiken für die menschliche Gesundheit, da er die Verbreitung von Tollwut und anderen tödlichen Krankheiten fördert.

Im kommenden Monat werden wir kurz die Gelegenheit haben, ein Hundeschlachthaus in Kambodscha zu schliessen. In dieser grausamen Einrichtung werden jährlich schätzungsweise 2'500 bis 3'000 Hunde getötet, womit sich die Gesamtzahl der seit ihrer Eröffnung getöteten Hunde auf 12'000 beläuft.

In diesem Schlachthof werden Hunde auf äusserst grausame Weise getötet. Häufig werden sie erwürgt oder massenhaft in Käfigen ertränkt, die ins Wasser getaucht und dann herausgezogen werden, sobald an der Oberfläche keine Luftblasen mehr sichtbar sind und die Hunde aufgehört haben, sich zu wehren.

Dieses Massaker findet vor den Augen der anderen eingesperrten Hunde statt, die hilflos darauf warten, an die Reihe zu kommen und zu sterben. Um mehr über die Geschichte eines Tieres zu erfahren, das aus diesem schrecklichen Hunde- und Katzenfleischhandel gestohlen wurde, klicken Sie hier!

Wir müssen dieses elend beenden

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Das Schlachthaus ist offiziell geschlossen

Während wir die Hunde vorsichtig in Transportkisten bewegten, sprang Hund Daisy buchstäblich in die Arme unseres Teammitglieds, als die Tür geöffnet wurde. Sie gab ihr feuchte Küsse und kuschelte sich an ihren Hals, als wolle sie sagen: Bitte lasst mich nie wieder gehen. Danach brachten wir sie in unsere Partnerklinik von Animal Rescue Cambodia, wo sie jetzt versorgt wird. Es wird einige Zeit dauern, bis die körperlichen und seelischen Wunden geheilt sind - aber wir sind vorsichtig optimistisch, dass sie es alle schaffen werden. Ein langer Missionstag geht zu Ende! 
 

Vor-Besuch des Schlachthauses

Trotz der schweren Stürme trat unser Team am 2. August eine lange Reise an, um das Hundeschlachthaus in Kampong Thom, Kambodscha, zu erreichen und die letzten Vorbereitungen für die Rettung zu treffen. Dort fanden wir viele verängstigte und hungrige Hunde, eingepfercht in zwei schwere und rostige Metallkäfige, die darauf warteten, geschlachtet zu werden. Die Hunde stammten aus der Provinz Siem Reap und wurden auf einem Motorrad nach Kampong Thom transportiert. Es ist offensichtlich, dass die meisten dieser Hunde gestohlen worden waren, viele von ihnen sind zudem verletzt worden. Unser Team versuchte, sie zu trösten und versorgte sie mit Nahrung und Wasser. Jetzt freuen wir uns darauf, dass der Sturm vorbeizieht, damit wir mit den geretteten Tieren  weiterreisen können - und, was noch wichtiger ist, damit wir diesen Schlachthof für immer schliessen können.

Darum benötigen wir Ihre Hilfe

Wir bereiten die endgültige Schliessung dieses Schlachthofs vor. Nach der Rettung müssen wir den geretteten Hunden eine tierärztliche Notversorgung zukommen lassen und ein neues Zuhause für sie finden. Wir brauchen auch Ihre Hilfe für unsere Kampagne für eine Gesetzesänderung in Kambodscha, die den Verzehr von Hundefleisch verbieten soll. Dank Ihrer Unterstützung können wir jetzt etwas bewirken und Leben retten. 

Der nächste Schritt

VIER PFOTEN hofft, dieses Schlachthaus im August endgültig schliessen zu können.

VIER PFOTEN hört zum ersten Mal von dem Schlachthof Kampong Thom in der Provinz Kandal, Kambodscha

Das Schlachthaus wird von einem Ehepaar geführt, das verzweifelt versucht, seine Tätigkeit zu beenden. Sie empfinden Reue und Mitleid für die Hunde, die sie getötet haben, und brauchen Hilfe, um diese Aktivität zu beenden. Im ländlichen Kambodscha sind die Möglichkeiten zum Arbeitsplatzwechsel jedoch begrenzt, und die Situation hat sich mit der COVID-Pandemie nur noch verschlechtert. Aus diesem Grund möchte VIER PFOTEN diesem Schlachthof helfen, ein kleines lokales Unternehmen zu werden. Der derzeit für die Schlachtung vorgesehene Raum wird verschwinden und die Käfige werden zerstört. Darüber hinaus verpflichten sich die Eigentümer auf Lebenszeit, nie wieder am Handel mit Hundefleisch teilzunehmen.

Die Veränderung beginnt

Siem Reap, Heimat berühmter Tempel wie Angkor Wat, ist auch ein Mekka für den Handel mit Hundefleisch. Die Stadt hat ein offizielles Verbot für den Handel und das Schlachten von Hunden wegen ihres Fleisches erlassen. Lesen Sie unsere Pressemitteilung!

Oktober 2019: VIER PFOTEN schliesst ein erstes Hunde-Schlachthaus

Mithilfe unseres lokalen Partners Animal Rescue Cambodia schloss ein Team von VIER PFOTEN ein Schlachthaus in der Provinz Takeo (Kambodscha), in dem jedes Jahr zweitausend Hunde getötet wurden. 
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Seit 2018

VIER PFOTEN kämpft in Kambodscha gegen den Hundefleischhandel

Des chiens dans un abattoir

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